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Pressemitteilung
Liberale küren Direktkandidaten für Landtagswahl im März 2011
Vor der Wahl überreichte Lutz Franke dem FDP-Mitglied Rudolf Linke für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der FDP die Heuss-Medaille in Gold.
Lutz Franke strebt Wiedereinzug an
7.06.10 07:41

von: UTA ELSTE, VOLKSSTIMME
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 Vor seiner Wahl zum Direktkandidaten überreichte Lutz Franke (links) dem ehemaligen Brietzer Bürgermeister Rudolf Linke für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der FDP die Heuss-Medaille in Gold. Foto: U. Elste,Volksstimme
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(Quelle: Volksstimme vom 05.06.2010)
Salzwedel. Eigentlich konnte bei der Kür des liberalen Kandidaten für das Direktmandat zur Landtagswahl im Wahlkreis 1 (Salzwedel) nichts schiefgehen. Lutz Franke war der einzige Bewerber. Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes wusste die Mitglieder der Ortsvereine im nördlichen Altmarkkreis hinter sich. „Aber man zittert eben doch“, gestand der frisch gekürte Kandidat nach der Auszählung der Stimmen. Alle Stimmberechtigten hatten sich für den 49-jährigen Holzhausener ausgesprochen.
Franke strebt seine zweite Legislaturperiode im Landtag an, wissend, das angesichts von Umfrageergebnissen und der allgemeinen Stimmung bis zum Urnengang am 20. März 2011 kein einfacher Wahlkampf bevorstehe. Dabei sei die FDP in Sachsen-Anhalt und im Altmarkkreis gut aufgestellt, so Lutz Franke. Die sieben Mit glieder der Landtagsfraktion sowie die fünf Angehörigen der Fraktion im Kreistag und die Mitglieder der Ortsverbände leisten „hervorragende Arbeit“, so Franke. Für Informationen über die Arbeit auf Landesebene empfahl Franke einen Blick ins Internet und nannte als Beispiele die Stichworte Wasser pfennig, Schwarzarbeit und liberale Wirtschaftspolitik.
„Aber vor Ort werden Fragen nach der Bundespolitik gestellt“, ließ Lutz Franke keine Zweifel aufkommen. Der Start der schwarz-gelben Koalition sei nicht einfach gewesen. Politische Arbeit in der Opposition unterscheide sich von Regierungsbeteiligung. Umso wichtiger sei es, die Im Wahlkmapf gemachten Zusagen auch einzuhalten. Franke plädierte für die Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft. Eine dynamische Wirtschaft solle Leistungsgerechtigkeit bewirken, aber auch sozial ausgleichen. Faire Wettbewerbsbedinungen seien entscheidend. Kleine und mittlere Unternehmen müssten die Kraft zu Innovationen haben. Der liberale Kreischef forderte eine Neuordnung von Sozial- und Steuerstaat. Der Wohlfahrtsstaat sei bestens finanziert, verzettele sich jedoch in Subventionen und treibe die Regulierungen bis in die Privatsphäre.
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