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Pressemitteilung
Ortsverband wählte Landtagskandidaten für den Wahlkreis 2 Gardelegen-Klötze
FDP schickt 26-jährigen Normen Gadiel ins Rennen
7.06.10 07:58

von: ANTJE MEWES, VOLKSSTIMME
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 Kreisvorsitzender Lutz Franke (l.) und Ortsverbandschef Andreas Haack gratulierten Normen Gadiel zur Wahl. Foto: Antje Mewes
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(Quelle: Volksstimme vom 07.06.2010)Gardelegen (me). Normen Gadiel soll für die FPD im Wahlkreis II – Gardelegen/ Klötze – ins Rennen um einen Sitz im Landtags Sachsen-Anhalt gehen. Die Mitglieder der Ortsverbände Gardelegen, Mieste und Jahrstedt wählten den 26-Jährigen am Freitagabend einstimmig zu ihrem Kandidaten.
Der aus Mieste stammende staatlich geprüfte Chenietechniker hat als Vorsitzender der FDP-Fraktion im Miester Gemeinderat bereits kommunalpolitische Erfahrung gesammelt. Zudem ist er Vorsitzender der jungen Liberalen im Altmarkkreis. In seinem Heimatort engagiert er sich als stellvertretender Vorsitzender des Sportvereins.
Zu seinen politischen Zielen sagte er, dass es ein Missverhältnis sei, wenn gerade einmal zehn Milliarden Euro in die Bildung investiert werden, wohingegen Deutschland allein jährlich 40 Milliarden Euro für Zinsen ausgeben müsse. Wichtig sei auf bundespolitischer Ebene, dass die Bürger die Konsolidierung der Staatsfinanzen mittragen, sagte er. „Wenn nicht werden die Probleme noch größer“, so Gadiel.
Er wolle sich für die Bildung im Land engagieren, sei aber dagegen Gesamtschulen einzuführen, wie es aktuell diskutiert werde. Zum Einen sei, eine derartige Umstrukturierung teuer. Zum Anderen sei das jetzige Schulsystem aus seiner Sicht das bessere, weil in Zukunft die Spezialisierung noch größer werde und die jungen Menschen in den jeweiligen Schulen gut darauf vorbereitet werden müssten.
Für die Altmark wolle er sich für einen Ausbau der Bundesstraßen, besonders der B 71 einsetzen. „Ein gut ausgebautes Bundesstraßennetz ist wichtiger als die Autobahn“, sagte er.
Zudem sei er gegen die Einlagerung von Kohlendioxid in die ehemaligen Erdgaslagerstätten. Das Risiko durch das Pilotprojekt für die Bürger sei nicht abzuschätzen und seiner Meinung nach zu hoch, sagte der Landtagskandidat.
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